45+1 Villa Birthday Bash

Leute! LEUTEEE!

Die Villa wird 45! Also letztes Jahr schon, aber wir feiern erst dieses Jahr, wir brauchen ja immer ein bisschen länger, wie ihr wisst 😉
Es soll groß werden, es soll laut werden! Wir wissen schon wann, wie, wo:

Am 06.07. ist es soweit, um 12Uhr mittags soll’s losgehen, nachmittags entspannt mit Vorträgen, abends soll es dann knallen!
Der Veranstaltungsort ist der Hof Ernstmeier in Randringhausen (Kurweg 148, 32257 Bünde). Es wird einen Shuttleservice vom Bahnhof Bünde geben, hin und zurück, mehr Details gibt’s, wenn wir mehr wissen 😉
Es wird Konzerte, Essen und natürlich Getränke geben!
Der Eintritt ist mit dem Bändchen der 40-Jahr-Feier frei! Und sonst auch 🙂
Sagt allen Bescheid, ladet fleißig weiter ein!
Wir freuen uns!

Kickerturnier

Immer nur unter uns kickern wird langweilig. Darum wollen wir mal gucken was ihr so auf Lager habt. Zu diesem Zweck veranstalten wir am 17.3. um 14.00 Uhr ein Kickerturnier. Eingeladen seid ihr alle, idealerweise im Team zu zweit. Und gebt uns vorher kurz Bescheid, wenn ihr dabei seid, damit wir etwas planen können.


info@villa-buende.de

Kein Platz für Nazis in Bünde

Bünde wurde wieder von rechter Hetze heimgesucht. Letzten Freitag wurden Plakate aufgehängt, deren Inhalt und Aussage der neurechten und rassistischen Identitären Bewegung zuzuordnen ist. Anders als andere Nazis verkaufen sie ihre nationalistische und menschenverachtende Ideologie mit neuen Begriffen. Gemeint ist aber der gleiche Mist. Wir tolerieren so eine Kackscheiße bei uns in Bünde nicht und positionieren uns klar gegen solche Aktionen, die wir zukünftig sofort und entschlossen unterbinden werden.

Kein Platz für Nazis!

Stellungnahme der Initative 9. November Bünde zu der Straßenumbenennung

Hier eine interessante Stellungnahme der Initiative 9. November Bünde, der wir uns anschließen möchten.

Paul von Lettow-Vorbeck Bana anakata Schanda – Der Herr, der unser Leichentuch schneidert

In den vergangenen Wochen waren Straßennamen mit NS-Bezug in Bünde einmal mehr Thema in den lokalen Medien und den Gremien der Stadt. Insbesondere die Lettow-Vorbeck-Straße steht dabei im Zentrum der Auseinandersetzung.                                                                                                             Lettow-Vorbeck, Täter im Völkermord an den Herero und Nama, im 1. Weltkrieg zum Generalmajor befördert und 1939 von Hitler persönlich zum General ernannt, nach dem 2. Weltkrieg u.a. Befürworter des Apartheid-Regimes in Südafrika(i), eignet sich ganz offensichtlich nicht für eine Ehrung durch eine nach ihm benannte Straße. Dass daher eine Umbenennung geboten ist, sollte eigentlich außer Frage stehen; eine ausführliche Auseinandersetzung bietet z.B. das Gutachten von Heike Kempe für die Stadt Radolfzell(ii), in dem auch Bünde Erwähnung findet.
Dass eine Koalition aus CDU, FDP und UWG sich dem hartnäckig verweigert, ist unwürdig, steht aber in einer langen Traditionslinie der hiesigen Lokalpolitik. Denn auch die vielfach in durchschaubarer Absicht vorgetragene „Frage“, warum diese zweifelhafte Ehrung „ausgerechnet jetzt“ nach „so langer Zeit“ angegriffen werde, zeugt von Unkenntnis, die fast mutwillig wirkt.
Bereits 1965 beantragte die SPD eine Umbenennung, die von CDU und FDP abgelehnt wurde(iii). Die nächste Forderung nach einer Umbenennung der Lettow-Vorbeck- und weiterer Straßen erhob 1979 der „Arbeitskreis für Demokratie gegen Neonazismus“ (iv). Zu Beginn der 90er Jahre machte eine „wilde Straßenumbenennung“ auf belastete Straßennamen aufmerksam, und auch zu Beginn der 2000er Jahre waren die Straßennamen ein Thema(v). Das Gerede vom „warum erst jetzt“ und – schlimmer – von der „Notwendigkeit, dieses Kapitel nun endlich ruhen zu lassen“ ist heuchlerisch angesichts der Tatsache, dass seit Jahrzehnten auf die Notwendigkeit einer Umbenennung hingewiesen wird und diese von den immer gleichen Kräften verhindert wurde.

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Für die Freiheit der Kunst

Die Kunstausstellung ist Teil der Veranstaltungsreihe „Erinnern heißt Partei ergreifen“, die an den 9. November 1938 gemahnt, einem Tag, an dem der nationalistische Terror gegen jüdische MitbürgerInnen einen vorläufigen Höhepunkt hatte.
Diese Willkürherrschaft der Nationalsozialisten zum Anlass nehmend, die unter anderem auch die Abschaffung freien Denkens und kreativer Vielfalt unter dem diskreditierenden Stichwort „entartete Kunst“ betrieben, präsentiert die Ausstellung nicht einst diffamierte Werke, sondern aktuelle junge Kunst aus der Region, die sich für Pluralismus und Ausfrucksfreiheit engagiert.

Ausstellung mit:
Bahareh Alaei (Bielefeld/Teheran; Malerei, Fauenporträts)
Sebastian Dubberke (Bünde; expressionistische Malerei, Skulpturen)
Evelyn Gerke (Bünde/Bielefeld; expressive Malerei)
Christine Zeides (Bünde/Berlin; Zeichnungen)

Vernissage am Samstag, den 3. Novmber, 18 Uhr
Vorwort über „entartete Kunst“ von Pascal Tücke
Lesung, Christine Zeides und Sebastian Dubberke
Musik, Sean-Liam Brünn

Von Montag 5.11. bis zum 10.11. finden während der Ausstellung zwischen 18-20 Uhr künstlerische Darbietungen (Lesungen/ Musik) statt.

Finissage am Samstag, den 10. November, 18 Uhr
Lesung mit Ida Klüter, Nora Weihert, Tina Avdalyan, Rike Sauer und Ralf Burniki

Eintritt frei

Naziaufmarsch verhindern

Am 10.11. wollen die Nazis zu Ehren der Holocaustleugnerin Haverbeck wieder durch Bielefeld laufen.

Zeit wieder auf die Straße zu gehen und sich den Faschos in den Weg zu stellen! Organisiert euch, kommt vorbei und fahrt mit uns zusammen, damit wir zeigen können, was wir von dem Faschismus und der menschenverachtenden Ideologie halten!

 

Weitere Infos unter https://antifabuendnisbielefeld.noblogs.org/

Alternative Jugend- und Kulturarbeit in Bünde